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Die Biene - Symphatieträger Nummer eins unter den Insekten

Biene

Obwohl im Ernstfall sehr wehrhaft, ist die Biene doch mit vielen positiven Merkmalen behaftet. Für die Tugend des Fleißes ist sie sogar der Inbegriff geworden. Die Bienen „stechen“ aber noch mit vielen anderen außergewöhnlichen Fähigkeiten hervor. Eine davon ist - und das interessiert uns als Klimafachleute ganz besonders - die Fähigkeit der Biene, im Bienenstock ein konstantes Klima zu schaffen. Wozu ein konstantes Klima? Die Antwort ist erstaunlich: Im Bienenstock entscheidet die Brutwärme darüber, wie sich das Bienengehirn entwickelt. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben herausgefunden, dass schon geringe Temperaturschwankungen während der Aufzucht die spätere Anzahl von Nervenkontakten im Gehirn erwachsener Bienen verändern. In steter Sorge um die Nachkommen bemühen sich die Arbeiterinnen daher um ein optimales Klima im Bienenstock. Es herrschen fast überall konstant 35 Grad!

Doch wie schaffen es die Bienen ohne Technik, diese konstante Temperatur zu halten?
Wenn es zu kalt wird heizen die Arbeiterinnen, indem sie ihre Muskeln zittern lassen, um Wärme zu erzeugen. Doch auch beim anderen Extrem werden sie aktiv: Es ist bereits bekannt, dass Bienen bei Hitze ihre Flügel wie Ventilatoren einsetzen und Flüssigkeit auf die Waben ausbringen, um für Verdunstungskühlung zu sorgen. Handelt es sich allerdings nur um einen lokalen Hitzeherd, drücken sich einige Bienen an die entsprechende Stelle der Innenwand, um die Wärme abzuschirmen. Im Gegensatz zur Brut können die erwachsenen Tiere nämlich Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius aushalten. Wie kleine Hitzeschwämme pressen sie dabei ihre Körper an die besonders warme Stelle, um die Energie zu absorbieren und sie an anderer Stelle wieder abzugeben.

Erstaunlich - ja fast möchte man sagen: genial!
Leider ist die Biene weltweit einer der bedrohten Tierarten. Krankheiten, Pestizide und Parasiten wie die Varroamilbe dezimieren die Bestände weltweit auf ein besorgniserregendes Niveau.

„Ein weitere Verringerung der Bienenbestände würde die Welt fundamental verändern", sagt Robin Moritz (Präsident der European Society for Bee Research) mit Blick auf die Bestäubung von Pflanzen. "Etwa zwei Drittel der Nahrungsmittel hängen von der Arbeit der Bienen ab"

Als Unternehmen sehen wir unsere Verantwortung der Umwelt und der Natur gegenüber und haben uns deshalb entschlossen, das Projekt „Es lebe die Biene“ der Aurelia-Stiftung zu unterstützen.

www.aurelia-stiftung.de

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